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Die Energie liefert bei normalen Quarzuhren eine Batterie (Knopfzelle). Ein Quarzwerk arbeitet extrem präzise und besteht aus nur wenigen Teilen: Schwingquarz, ein integrierter Schaltkreis, Batterie, Spule, Motor, Räderwerk, Platine und Zeiger. Alternativen sind Solaruhren oder quarz- mechanische Uhren, die Licht in Strom oder eine Schwungasse als Dynamo verwenden. Aber selbst diese Uhren benötigen einen Stromspeicher, der allerdings ein Leben lang nicht gewechselt werden muss.
Funkuhren sind normale Quarz- oder Quarz-Solar Uhren, die per eingebautem Mittewellen-Empfänger ein gesendetes Zeitsignal verarbeiten. Funkuhren gelten als die genauesten Armbanden der Welt. Außerhalb des Zeitsendebereichs funktionieren sie nur als normale Quarzuhren. Uhren dieses Typs funktionieren nur in Europa problemlos.
Plastikuhren stellen preiswerten Zeitgeist dar. Die Einsteigeruhr der Jugend - optisch auffällig, robust und mit Quarzwerk sehr genau gehend. Leider auch ein Wegwerfartikel, der auf Grund seiner Batterieabhängigkeit stark umweltbelastend ist. Kunststoffuhren gibt es auch mit Mechanikwerken (Swatch). Gegenüber Leder und Metall ist Kunststoff für empfindliche Haut nicht so tragefreundlich. Generell gilt allerdings für alle Uhren, dass sie nicht zu eng anliegend getragen werden sollen (Schweißbildung). Das technische Innenleben von Plastikuhren steht dem weit teurerer Uhren kaum nach. Damenuhren sind meistens verkleinerte Herrenmodelle. Frauen, die Mechanik bevorzugen, sollten sich nicht mit schlechterer Qualität als die Männer begnügen.
Kleine Damenuhren beinhalten kleine Werke. Kleine Werke laufen nicht so zuverlässig wie große. Hohe Werke sind robuster als niedrige. Flache Uhren sind bei Damen besonders beliebt. Dann empfiehlt sich, besonders im Hinblick auf die problemlose Handhabung, eine Quarzuhr. Wer als Frau Mechanik liebt, sollte auf ein Herrenmodell ausweichen. Empfehlenswerte Danmodelle sind Rolex (hoch) und Glashütte (Herrenwerk in Damengehäuse). Kleine und flache Mechanikwerke sollten sich die Damen aber nicht zumuten. Für Miniuhren sind Quarzwerke besser geeignet. Taucheruhren. Uhren mit der Aufschrift "30 m" sind für den Tauchsport nicht geeignet. Es empfiehlt sich in jedem Fall eine geprüfte Tiefe von 100 m bzw. 10 bar Druckprüfung oder mehr.
Taucheruhren sollten den vorgeschriebenen Werten von DIN 8306 oder ISO 6425-1982 entsprechen. Wer mit seiner Uhr taucht, soll sie regelmäßig auf Dichtheit überprüfen lassen. Fast alle so genannten Taucheruhren werden gemäß ihrer Bezeichnung nie eingesetzt, bieten aber auch an Land auf Grund der robusten Bauweise eine gute Sicherheit. Ähnlich der Fliegeruhren sind auch Taucheruhren eher eine Modeerscheinung.
Armband. Üblich sind Kunststoff-, Naturgummi-, Leder- und Metallbänder. Gummibänder (Kautschuk) findet man auch an Luxusuhren. Sie sind hautfreundlich und halten etwa fünfmal so lange wie Leder. Lederbänder sollten je nach Beanspruchung mindestens einmal pro Jahr gewechselt werden. Teure Krokobänder halten nicht länger als preiswerte Kalblederbänder. Anstelle von Straußenleder-, Kroko- oder Hailederbändern gibt es inzwischen in den Strukturen sehr gut nachempfundene Imitate aus Schweinsleder. Sie sind wesentlich preisgünstiger. Bei den Metallbändern gilt Titan (hart, leicht, aber spröde und kratzempfindlich) als Empfehlung für Allergiker. Bei Stahlbändern gibt es unterschiedliche Legierungen, die die Hersteller jedoch selten angeben. Goldbänder sind im Reinheitsgehalt 750/000 zu empfehlen, wobei Weißgold 155 Anteile Nickel enthält. 585/er Gold enthält 415 Fremdanteile (bei Gelbgold Silber und Kupfer). Vergoldungen werden bei preisgünstigen Uhren eingesetzt. Sie bieten keine dauerhafte Sicherheit gegen Hautreizungen. Oft sind sie nur 5/tausendstel Millimeter dick. Hinter Schrammen können sich Ablagerungen bilden (Allergiegefahr). Der menschliche Körper enthält die aggressivsten Flüssigkeiten, die in natürlicher Form auf der Erde vorkommen! Platin ist schwerer zu bearbeiten als Gold und deshalb als Fertigprodukt teurer. Platin ist weich, dehnbar, jedoch härter als Gold.
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