Federstege

Federstege

Federstege Federstegbestecke gebogene Federstege Schraubstege Mittelbandstege aus Edelstahl, Messing und Gold.

Uhrmacherbedarf Uhrmacherwerkzeug Uhrenbeweger Uhrenteile

Hier geht es zum Shop für Federstege Uhrenarmbänder Uhrmacherwerkzeug Uhrenbeweger und mehr

Federstege Federsteg Federstegbesteck spring bar tool springbar Uhrmacherbedarf Uhrenzubehör

Uhrfournituren. Man begreift unter diesem Artikel alles dasjenige, was zu einer Uhr gehört, und von dem Uhrmacher nicht selbst gemacht wird, als: Zifferblätter, Triebstahl, Ketten, Federn, Spiralfederchen, Zeiger, Uhrglässer und die Gehäusse. Man bringt die meisten dieser Artikeln aus der Schweiz, aus Frankreich und aus England zum Handel. Die Gläser kommen aus den böhmischen und französischen Glashütten; die Zifferblätter von Genf, Lausane, Paris und Rouen; die Ketten und Federn aus England, Frankreich und von Genf, die Gehäusse von Genf, Paris, Rouen, Augsburg, Fürth und Nürnberg.

Der Uhrmacher-Werkzeug wird auch zu den Fournituren gezählt, man erhält ihn am besten aus England und Frankreich, jedoch ist auch der, so in Genf gemacht wird, nicht zu verachten, er wird auch in Wien, Augsburg und Nürnberg ziemlich gut nachgemacht.

Uhrgehäuse. Diejenigen Uhrgehäuse, welche zu den Taschenuhren gehören, sind ein bedeutender Waarenartikel. Man macht sie von Gold, Silber, Semilor und Tombak. In den Handel kommen am meisten diejenigen, welche zu Paris, Rouen, Genf, Neuburg in der Schweiz, Augsburg, Nürnberg und Fürth gemacht werden. Die semilorne und tombackene Waare weggerechnet, welche blos eine gute Vergoldung haben soll, ist der Gehalt der silbernen und goldenen Uhrgehäuse, sehr verschieden, und man hat alle Vorsicht nöthig, um nicht betrogen zu werden. Bei den goldenen französischen Uhrgehäusen, ist der Gehalt des Goldes auf 20 1/4 Karat mit 1/4 Karat Remedio bestimmt, bei den silbernen aber auf 11 Deniers 12 Grains, mit 2 Grains an Remedium. Die französischen Gehäuse sind gestempelt und kontrollirt, worauf man genau zu sehen hat, besonders ob der Stempel auch ächt ist. Mit den Uhrgehäusen, die von Genf, aus andern Plätzen der Schweiz und von Augsburg, Fürth und Nürnberg kommen, muß man es noch genauer nehmen. Selten findet man Gold daran, das 18 Karat, und Silber, das 9 bis 10 Deniers hielte. Letzteres bleibt sich meist gleich, allein unter den goldenen Gehäusen der letztgenannten Plätze, trift man 14 karatige, ja mehrere 8 und 6 karatige an; nicht selten auch welche, denen der Name Gold gar nicht mehr gebührt, und eine elendere Mischung als Semilor haben, auch in der Folge des Gebrauchs müssen vergoldet werden. Die Uhrgehäuse zu den Stockuhren, sind eine Waare der Bildhauer, die meisten und schönsten kommen von Wien.

Copyright (c) 2009 Uhrmacherwerkzeug und Uhrenbeweger Michel Wucherpfennig. Alle Rechte vorbehalten.