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Uhrenreparatur Anleitungen
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Uhr des Jahres 2005 - die Stunde der Sieger Schön, präzise und hochkomplex: Diese Zeitmesser wählte das Publikum zu den Stars der Uhrenbranche von Gabriele Thiels, Sandra Winkler
er Sieger steht fest. 11 258 Leserinnen und Leser der "Welt am Sonntag" und des Magazins "ArmbandUhren" haben entschieden: Die Glashütte Original "PanoMaticChrono" gewinnt die Wahl zur "Uhr des Jahres 2005". Wir stellen die Top ten und die Firmen hinter den Meisterwerken der Feinmechanik vor
Platz: Glashütte Original "PanoMaticChrono" (849 Stimmen)
PanoMaticChrono von Glashütte Original
Ein Enthusiast aus Bayern setzte auf die Tradition der Sachsen: Der Unternehmer und Uhrensammler Heinz W. Pfeifer übernahm 1994 den Glashütter Uhrenbetrieb. Es war ein staatliches Unternehmen, das bis zur Wende billige Massenuhren produzierte - und kurz danach in Agonie verfiel. Doch mit Umsicht, Mut zum Risiko und Vertrauen in die Kompetenz der Glashütter Uhrmacher gelang es Pfeifer, Glashütte Original als Marke für Luxusuhren auf dem internationalen Markt zu etablieren Seit der erfolgreichen Vorstellung des "PanoRetroGraphen" beeindruckt die Manufaktur mit komplexer Mechanik und einer außergewöhnlichen Optik - wie unsere Siegeruhr Glashütte Original "PanoMaticChrono" mit ihrem schwebenden Sekundenkranz und dem ungewöhnlichen Zifferblatt beweist.
Platz: IWC "Portugieser Automatic" (656)
Man könnte die Mitarbeiter der International Watch Company (IWC) für einen Haufen wüster Machos halten. Zum einen, weil sich der Mythos der Schaffhausener Manufaktur auch auf die Armbanduhr "Portugieser" gründet. Schon deren Größe - sie wurde 1938 aus einer Taschenuhr entwickelt - erfüllt die männliche Sehnsucht nach Superlativen. "So kompliziert wie eine Frau. Nur pünktlich", war ein Werbeslogan für IWC-Uhren. Die testosteronhaltige Kampagne machte deutlich: Diese Uhren sind für echte Kerle. Und die besitzen neben Selbstbewußtsein auch Selbstironie. Bei IWC hat man reichlich davon. Und zu Recht. Seit 1868 werden hier Zeitmesser gebaut, die Prestigegewinn am Handgelenk versprechen. Auch an dem von Frauen. Weshalb die Kampagne von 2005 beide Geschlechter anspricht. Für den zweiten Sieger bei der diesjährigen Wahl der Uhr des Jahres, die IWC "Portugieser Automatic" mit dem 2000 neuentwickelten, hochsensiblen Selbstaufzugsmechanismus klingt das dann so: "Wenn diese Uhr stehen bleibt, rufen Sie bitte einen Arzt. Denn dann haben Sie sich sieben Tage nicht bewegt."
Platz: A. Lange & Söhne "Lange Double Split" (504)
Lange & Söhne gilt als Mercedes unter den Uhrmachern. Bevor die Zeitmesser das Werk in Glashütte verlassen, wird jedes Zahnrädchen von Hand poliert und die Chronographen mehrfach zusammengesetzt und auseinandergenommen. Die exklusiven Stücke gibt es nur in Gold und Platin. Unter Sammlern gelten sie als lukrative Geldanlage. Nach der Wende erlebte die Manufaktur ein glanzvolles Comeback. Walter Lange, dessen Urgroßvater Ferdinand Adolph Mitte des 19. Jahrhunderts die Uhrenindustrie in der sächsischen Kleinstadt ins Leben rief, gründete die Firma seines Urgroßvaters nach der Privatisierung neu, knüpfte an die einstigen Traditionen an und machte Lange & Söhne wieder zu dem, was es früher war: zum Inbegriff der deutschen Luxusuhr. Und auch sportliche Zeitmesser wie die "Double Split", mit der man erstmals Minuten und Sekunden als Zwischenzeit stoppen kann, glänzen durch kultivierte Ästhetik.
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